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22-Jan-2012

Abdichtungssysteme für Deponien, Altablagerungen und Altlasten

Sanierung von Entwässerungssystemen

| Kamerabefahrung zur Kontrolle von Entwässerungsleitungen |
| Sanierung von Schäden an Entwässerungssystemen |
| Berstlining, PST Tandemschachtverfahren, Sanierung mit Edelstahlhülsen |

Fachliteratur zum Thema Entwässerungssysteme

Zum Thema Bemessung und Sanierung von Entwässerungssystemen sind immer gute Adressen

Entwässerungssysteme (Dränagesysteme, Drainsysteme) gelten als wichtige, ja unverzichtbare Elemente von Deponieabdichtungssystemen (Basisabdichtungssysgtemen und Oberflächenabdichtungssystemen).

Wenn die Entwässerungsschichten aus Kiesschichten und Entwwässerungsleitungen bestehen, ist eine Kontrolle der Entwässerungsleitungen möglich, angebracht, ja gefordert.

Als Folgen von Schäden an Entwässerungsleitungen kann die Standsicherheit einer Deponie gefährdert werden, Hangrutschungen sind möglich, durch die die Oberflächenabdichtung zerstört werden kann.

Durch regelmäßige Kontrollen, im wesentlichen Kamerabefahrungen, sollen Schäden an Entwässerungsleitungen festgestellt werden (TA Abfall Nr. 9.6 und TA Siedlungsabfall Nr. 10.6).
Verfahren und Geräte zur Kamerabefahrung stehen zur Verfügung.

Festgestellte Schäden müssen beseitigt werden. Entwässerungssysteme müssen saniert werden.
Sanierungsverfahren, Maschinen und Geräte zur Sanierung stehen zur Verfügung.

Kamerabefahrung zur Kontrolle von Entwässerungsleitungen

Informationen im Internet unter

(8-apr-01)

Sanierung von Entwässerungsleitungen

Berstlining Verfahren

Kurzrohr- Berstlining

Seit Ende Oktober 2000 werden im Auftrag der Regierung von Schwaben die Sickerwasser-Dränageleitungen der Deponie Gallenbach (Landkreis Aichach-Friedberg) erneuert.
Zur Ausführung kommt im Rahmen eines Sondervorschlags der Fa. Ferrum Rohrleitungsbau GmbH erstmalig im Deponiekörper das sog. Kurzrohr-Berstlining-Verfahren, bei dem die Sanierung der Rohrleitungen ausgehend von den bestehenden Schachtbauwerken im Müllkörper durchgeführt werden soll. Bei diesem Verfahren kann auf aufwendig Start- und Zielbaugruben im Müllkörper weitestgehend verzichtet werden. mehr unter http://www.au-consult.d
(08-Apr-2001)

Zum Thema "Grabenlose Rohrleitungssanierung in Deponien mit dem Berstlining-Verfahren unter besonderer Berücksichtigung des Kurzrohr-Berstlinings" hat Dipl.-Ing. Armin Stegner, LGA Nürnberg auf den Bayer. Abfall- und Deponietagen 2001 Ergebnisse des Forschungsvorhabens "Bemessung von Rohren bei Berstlining in Deponien" vorgetragen. Details
Der Text des Forschungsberichts ist im Internet verfügbar unter
http://www.lga.de unter > Geschäftsfelder > Baustatik > Deponietechnik im Punkt 'Forschungsvorhaben' als Volltext oder als Fragebogen

Eine sehr wichtige Folgeerscheinung des Berstlining-Verfahrens wurde leider nur in der Diskussion erwähnt: Werden Entwässerungsrohre saniert, die auf Kunststoffdichtungsbahnen (KDB) liegen, so ist sehr stark mit einer Zerstörung der KDB zu rechnen!!!!(20-Mai-2001)

weitere Informationen zum Berstlining Verfahren

Tandemschacht

Die BHG Brechtel GmbH bietet den Tandemschacht an, mit dem die Sanierung von Entwässerungsleitungen wirtschaftlicher durchgeführt werden kann.
Ansprechpartner: Helmut Derwand, Leiter der Abteilung Deponiesanierung, BHG Brechtel GmbH Industriestr. 11 A, D-67063 Ludwigshafen, fon: 0049 (0) 621 69004  - 0, fax: 0049 (0) 621 69004  - 24, www.bhg-brechtel.de

Sanierung mit Edelstahlhülsen

Das Land Baden-Württemberg hat eine Sanierung von Entwässerungsleitungen mit Hilfe von Edelstahlschalen gefördert.
Dabei wurden gerollte Edelstahlhülsen in das Sickerrohr eingeschoben und am Ort der Schädigung mit einem Packer aufgeweitet. Durch die Aufweitung wird das Rohr stabilisiert, ein patentiertes Schlosssystem sowie eine Epoxidharzbeschichtung fixieren die Aufweitung.
Das stabilisierte Rohrstück hat ca. 50% mehr Tragkraft als das Ausgangsmaterial.
Kontakt KDT Kanal-Daten-Technik
e-mail: kdt.kanal@t-online.de
(02-Mai-2002)

Beitrag muß überprüft werden. (3.3.2006)

KDT Kanaltechnik hat Einspruch erhoben und am 2.3.2006 per e-mail folgendes mitgeteilt:

"Er ist schlicht und einfach falsch und zeigt außerdem, wie oberflächlich Ihre Informationen recherchiert wurden!

Das Land BW hat nie eine Sanierung mit Edelstahlschalen gefördert sondern andere Versuche (Pilotprojekte) wie z.B. Rückvervormung von PEHD-Rohren oder einsatz eines Roboters der Fa. DTi aus Karlsruhe. Die Edelstahlschalen sollten lediglich nach erfolgreicher Durchführung der o.g. Versuche die Rohre stabilisieren. Da beide scheiterten, konnten die Edelstahlschalen gar nicht eingesetzt werden.

Unsere Edelstahlschalen werden erfolgreich im Deponie-, im kommunalen und im Industriebereich eingesetzt.

Mit freundlichen Grüßen

Darius Peter Gatys"

KDT Kanaltechnik, Peter Gatys, Schillerstrasse 17, D 71563 Affalterbach

Nach neueren Informationen (23. April 2005) soll sich diese Art der Sanierung von Entwässerungsleitungen für Sickerwasser nicht bewährt haben.

Auch diese Aussage wird überprüft (3.3.2006)

Auf der Deponie Kalbach sind - nach Sanierung einzelner Leitungen - im weiteren noch viele Edelstahlhülsen in Kanalhaltungen eingebaut und erfüllen die ihnen zugedachte Funktion, stabilisieren die defekte Rohrleitung. (Mitteilung von SIG-Hessen, März 2006)

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