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Deponie, Deponietechnik

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Nachnutzung von Deponiestandorten - Deponietechnik

Endgültig stillgelegte Deponienstandorte müssen irgendwie genutzt werden. Inder Nachsorgephase 1 (rechtliche Nachsorgephase - in der TA Siedlungsabfall (TASI) und auch in der Deponieverordnung (DepV) als Nachsorgephase bezeichnet) und in der Nachsorgephase 2 (also nach der Entlassung des Deponiebetreibers aus der Nachsorge durch die zuständige Behörde gemäß DepV).

Durch die Nutzung der Oberfläche des Deponiekörpers darf das (hoffentlich vorhandene) Deponieoberflächenabdichtungssystem nicht beschädigt werden. Zur Kontrolle der Deponieabdichtungen eigenen sich Abdichtungskontrollsysteme (auch als Leckdetektionssysteme bekannt). Siehe dazu auch Informationen von PROGEO Monitoring und von SENSOR Dichtungs-Kontroll-Systeme GmbH.

Traditionell werden viele stillgelegte Deponien Freizeit- und Erholungsanlagen genutzt. Vielfach werden sie aber auch forstwirtschaftlich genutzt, wenn die Deponiestandorte zuvor in Waldgebieten angeingerichtet wurden.

Neuerdings werden Deponien auch als Standorte für Windkraftanlagen oder für Photovoltaikanlagen genutzt. Erfahrungen liegen allerdings für diese Nutzungen wohl erst für die Nachsorgephase 1 vor.

Allgemeine Anmerkungen zur Nachnutzung siehe > Deponiepraxis > Nachnutzung

Details zur Photovoltaikanlagen auf Deponien findet man hier

Details zu Windkraftanlagen auf Deponien findet man hier

Natürlich gehört auch die Verwertung von Methangas aus Deponien (Deponiegas) zur Nachnutzung > Deponiegas und Fachliteratur Deponiegas

Aber auch immer stärker die Nutzung stillgelegter Deponien zum Anbau von Energiepflanzen

Bereits im Jahre 2005 wurde dazu geforscht:

Nachnutzung von Deponien für den Anbau von Energiepflanzen Endbericht

FKZ: 804 34 001
F+E Vorhaben

Nachnutzung von Deponien für den Anbau von Energiepflanzen
- Bewertung von Anforderungen und Synergien bei der Produktion
von Energiepflanzen, der Deponienachsorge und dem Naturschutz -
Machbarkeitsstudie
Projektleitung: Technische Universität Braunschweig. Kompetenzzentrum internationaler Transfer – Umwelt und Infrastruktur, Prof. Dr. Klaus Fricke, Beethovenstraße 51 a, D-38106 Braunschweig, TEL: +49 (0)531 – 391 3970, FAX: +49 (0)531 – 391 4584, Email: klaus.fricke@tu-bs.de
Der Bericht ist im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Rahmen des Vorhabens erstellt worden.

Der Bericht ist im Internet als PDF verfügbar unter http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/051020endbericht_naturschutz_deponie.pdf

Aktueller:

Dipl.-Ing. A. Tschackert, AVL Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg

Landwirtschaft - Forstwirtschaft - Energiewirtschaft. Überlegungen zur Nachnutzung der Deponie "Am Froschgraben"

In: Martin Kranert (Hrsg.): Zeitgemäße Deponietechnik 2011 " Nachsorge und Nachnutzung mit Programmteil SufalNet4eu -Modellvorhaben für die nachhaltige Nachnutzung von Deponien" Vertieferseminar an der Universität Stuttgart 2011: 16. März 2011
Erschienen in: Stuttgarter Berichte zur Abfallwirtschaft. Band 101,
ISBN 978-3-8356-3240-0, Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte-und Abfallwirtschaft, Universität Stuttgart

Hier wird über KUP (Kurzumtriebsplantagen) für Energiepflanzen nachgedacht

 

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