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Egloffstein / Burkhardt / Czurda (Herausgeber)
Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2006 - Die Umsetzung der Abfallablagerungsverordnung / TA Siedlungsabfall und der Deponieverwertungsverordnung - Stand der Dinge, Trends und neuere Entwicklungen
Abfallwirtschaft in Forschung und Praxis AbWi 140, Erich Schmidt Verlag ESV ISBN-13:978 3 503 09767 8, ISBN-10: 3 503 097 8, ISSN 0171-175X
Im Auftrag des Arbeitskreises Grundwasserschutz e. V. und der Überwachungsgemeinschaft Bauen für den Umweltschutz e. V.
Inhaltsverzeichnis mit Anmerkungen
Richard Bliss, Caterpillar SARL
A compact guide to landfill operation - machinery, management and misconception
WASTE management world September - October 2006
Ein interessanter Blick in die Vergangenheit [aus deutscher Sicht]. Interessant sicher für Ingenieure, die im Ausland auf dem Gebiet der Deponieplanung und Deponietechnik tätig werden wollen.
Wolfgang Behrens, Rainer Haschke und Dietmar Grießl
Dicht auch bei dynamischer Einbaubelastung - Neue Versuchsergebnisse zur Dichtwirkung von "TRISOPLAST" nach dynamischer Belastung
wlb Wasser, Luft und Boden 9/2006
Aus den Schlussfolgerungen
Die durchgeführten Untersuchungen hatten das Ziel, für das Dichtungsmaterial "Trisoplast" eine Tendenz der Veränderungen im Festigkeits- und Durchlässigkeitsverhalten zu ermitteln, die durch dynamischen Lasteneintrag hervorgerufen werden. ...
Im Ergebnis kann festgestellt werden, daß die Wasserdurchlässigkeitsbeiwerte nach den hier aufgebrachten dynamischen Belastungen in dem für das Material üblichen Bereich liegen. ...
Hoepfner, U. [2006]
Das „Speicher- und Verdunstungskonzept“ alternativer Oberflächenabdeckungen: Messung und Simulation des Wasser- und Gashaushaltes und sein Einsatz bei der Sanierung der Wismut-Altlasten.
Dissertation, Fakultät für Geowissenschaften, Ruhr-Universität Bochum.
pdf (49 MB) zum Herunterladen verfügbar
Brian Guzzone
Landfuel - trends driving the US landfill gas energy industry -
Landfill gas is attracting increasing attention and investment as a fuel in the US, encouraged by initiatives at both state and the federal levels
WASTE management world Review Issue 2006-2007, July-August 2006
[Anm.: Hurra! In den USA entdeckt man den Wert von Deponiegas. Aber gibt es Grund zur Überheblichkeit? Haben schon alle Deponiebetreiber in Deutschland gehandelt? ]
Peter Bothmann
Voraussetzungen für die Entlassung aus der Nachsorge - sind die fachtechnischen Anforderungen definiert?
Workshop „2006“ Deponieentgasung in der Stilllegungsphase der AVL Ludwigsburg zusammen mit der HAASE Energietechnik AG
Hermann Keßler, Susann Krause, Janin Schreck, Rainer Wolf
"Ziel 2020" - Abfallwirtschaft im Umbruch
Müll und Abfall 6/2006
Nach der Lektüre des Beitrages kann man optimistisch sein: Das "Ziel 2020" (das deponiefreie Deutschland) wird nicht erreicht werden. Zumindest nicht bis zum Jahre 2020. Wenn selbst im Jahre 13 nach Inkrafttreten der TASI nicht genügend Behandlungskapazitäten zur Verfügung stehen, um die Anforderungen der Abfallablagerungsverordnung einzuhalten, wenn die AbfAblV geändert werden muß, damit selbst vorgegebene Behandlungsziele von allen MBA erreicht werden können, wird es wohl mit dem "Ziel 2020" nicht werden. Außerdem verlangen Anlagenbetreiber verständlicherweise zuverlässige Abfallströme, was aber der Politik der Abfallverminderung oder gar Abfallvermeidung zuwider läuft. Nur staatlich geförderte Anlagen würden (werden) sich auf dieses Vabanquespiel einlassen - es sei denn der Widerstand gegen die 100%ige Abfallverbrennung würde sich durchsetzen.
Die Autoren des Beitrages betonen an einigen Stellen auch wieder, in welchem Maße durch das Verbot weiterhin Hausmülldeponien zu betreiben die klimaschädigenden Methangasemissionen und die Sickerwasserbelastung der Gewässer vermieden worden ist. Nicht erwähnt wurde, daß die Methangasemissionen zum größten Teil hätten vermieden werden können, wenn alle Deponiebetreiber die Möglichkeiten des Standes der Technik ausgenutzt hätten, daß die Sickerwasserbelastung von Gewässern hätte vermieden werden können, wenn alle Deponiebetreiber eine Sickerwasserbehandlung nach de Stand der Technik angewendet hätten. Viele zuständigen Landesbehörden haben ihren Beitrag zu den Versäumnissen der Deponiebetreiber beigetragen. Die Autoren haben auch nicht darauf hingewiesen, daß das viele Probleme mit dem Deponieverhalten von Hausmülldeponien auch die Verbrennungsfeindlichkeit - nicht nur durch politische Vorgaben in einigen Bundesländern, sondern insbesondere auch von selbsternannten Umweltschützern und ihren Verbänden - verursacht worden sind. Nicht einmal für brennbare gefährliche Sonderabfälle waren Anlagen verfügbar. Und wenn sie verfügbar waren, durften sie nicht genutzt werden: erinnert sei hier an die HIM Verbrennungsanlage in Mainhausen, wo unter der Obhut des Außenministers Fischer (nein des Hessischen Umweltministers Fischer) die Verbrennung von dioxinhaltigen Sonderabfällen verboten worden war.
Die Hausmülldeponien wurden abgeschafft, weil es hoffnungslos war, alle Zuständigen zur Anwendung des Standes der Technik bei der Emissionsminderung zu bewegen, und weil die Gesellschaft Deponien nicht als ewige Abfallaufbewahrungsanlagen akzeptieren wollte - und insbesondere nicht bereit war und ist, die Kosten zu tragen, die nach Einstellung des Abfallannahmebetriebes anfallen.
Prof. Dr. Gert Lautenschlager (Hrsg.)
Infiltration von Sickerwasser auf Hausmülldeponien
Tagungsunterlagen zum 9. Triesdorfer Umwelttag, Mai 2006.
Fachhochschule Weihenstephan, Abteilung Triesdorf, Fachbereich Umweltsicherung
Inhaltsverzeichnis der Tagungsunterlagen
Ulrich Henken-Mellies, LGA Nürnberg
Strategien zur nachhaltigen Stilllegung und Nachsorge von Siedlungsabfalldeponien
Veröffentlichungen des LGA-Grundbauinstituts, Nürnberg. Heft 85. 17. Nürnberger Deponieseminar (2006) "Abdichtung, Stilllegung und Nachsorge von Deponien". Hrsg. Dr. U. Henken-Mellies, Eigenverlag LGA Nürnberg 2006. ISSN 1600-2503
Henken-Mellies fordert zurecht realistische Anforderungen an die Entlassung aus der Nachsorge. Lesen Sie das Manuskript als pdf-Datei
Dazu MeineMeinung: Aber außer nur auf die Hoffnungen auf die technisch vollständige Aerobisierung - auch von großen - Siedlungsabfalldeponien zu setzen, sollten auch langfristig wirksame Oberflächenabdichtungen nach dem Stand der Technik - ohne Aerobisierung als Stillegungsmaßnahme anerkannt werden.
Inzwischen sollte doch jedermann klar sein, daß wir uns, daß die Gesellschaft sich mit Siedlungsabfalldeponien aus biologisch abbaubaren Abfällen, vielfach vermischt mit Gewerbeabfällen und gefährlichen und ungefährlichen Industrieabfällen (die wegen der "erfolgreichen" Agitation der Verbrennungsgegner auf Deponien abgelagert wurden) Lasten auferlegt haben, deren Auswirkungen z. T. noch nach vielen Jahrzehnten meßbar sein werden. Für die Gefahrenabwehr wird die Gesellschaft zahlen müssen. Sie hat ja dafür auch am Anfang, zum Zeitpunkt der Entsorgung, gespart, weil in den meisten Fällen nicht einmal der Deponiebetrieb optimal durchgeführt wurde, geschweige denn Geld für die Vorbehandlung oder Verbrennung ausgegeben wurde.
Aber es ist unaktzeptabel die Deponiebetreiber, die auf der Grundlage behördlicher Zulassungen gehandelt haben, unbefristet in die Pflicht zu nehmen. Die zuständigen Behörden sollten durch die kommende (überarbeitete) Deponieverordnung verpflichtet werden, den Deponiebetreibern realistische Anforderungen zu stellen, die bis spätestens 25 Jahre nach der endgültigen Stilllegung erfüllt sein müssen und deren Einhaltung mindestens 5 Jahre lang nachgewiesen sein muß. Gelingt das nicht, werden die Deponiebetreiber für weitere 5 Jahre in die Pflicht genommen, ehe sie aus der rechtlichen Nachsorgephase entlassen werden können. Danach sind - so bedauerlich das auch ist - wir alle dran und müssen zahlen - falls die Gefahrenbewertungen das erforderlich machen sollte.
Dr. Beate Vielhaber, Dipl.-Ing. Jens Locker, Dipl.-Ing. Dirk Hütteroth, Dr. Torsten Junge, Dr. habil. Stefan Melchior
"Trockener" Einbau von mineralischen Dichtungsschichten; Grundlagen und Praxiserfahrungen
Beitrag zum 17. Nürnberger Deponieseminar, Mai 2006, LGA Nürnberg
Nun gibt es keine Ausrede mehr: Der Einbau bindiger mineralischer Dichtungsschichten für Deponien (BMD) gemäß TA Abfall, Anhang E entspricht nicht dem Stand der Technik und führt zu unwirksamen Abdichtungen, d. h. sinnlosen Geldausgaben.
Deutlicher können es Ingenieure und Wissenschaftlicher nicht sagen und schreiben.
Der BMU und die zuständige Landesbehörden sollten den Fachbehörden endlich helfen, von den als falsch erkannten Anforderungen der TA Abfall, die leider auch noch in die Deponieverordnung aufgenommen wurden, abzuweichen. Oder müssen wirklich erst wieder Gerichte bemüht werden?
Lesen Sie selbst: Das Manuskript als pdf-Datei
Dazu - insbesondere zu meiner Anmerkung - gibt es eine Leserzuschrift von Wolfgang Bräcker:
Sehr geehrter Herr Stief,
unter Aktuelles für Mai 2006 führen Sie u. a. aus:
"Nun gibt es keine Ausrede mehr: Der Einbau bindiger mineralischer Dichtungsschichten für Deponien (BMD) gemäß TA Abfall, Anhang E entspricht nicht dem Stand der Technik und führt zu unwirksamen Abdichtungen, d. h.
sinnlosen Geldausgaben. ... Der BMU und die zuständige Landesbehörden sollten den Fachbehörden endlich helfen, von den als falsch erkannten Anforderungen der TA Abfall, die leider auch noch in die Deponieverordnung aufgenommen wurden, abzuweichen."
Manchmal steckt das Gute auch im zweiten Satz:
Keiner war seit Inkrafttreten der TA Abfall daran gehindert, das Richtige im Hinblick auf die Vermeidung bzw. Minimierung der Austrockung mineralischer Dichtungen zu tun: In Anhang E Nr. 1.1 g) wird nämlich nicht nur vorgegeben, mit Einbauwassergehalten auf dem nassen Ast der Proctorkurve einzubauen, sondern im zweiten Satz wird explizit die Möglichkeit eröffnet, mit geringeren Wassergehalten zu arbeiten, wenn der Luftporenanteil auf unter 5 % begrenzt wird. Die DepV als höherrangiges Recht schreibt zudem in Anhang 1 Tabelle 2 Fußnote 2 Satz 2 vor, dass Materialzusammensetzung und Einbautechnik so zu wählen sind, dass die Gefahr der Trockenrissbildung minmiert wird.
Also lassen Sie uns dafür werben, nicht nach dem ersten Satz mit dem Lesen aufzuhören. Es bedeutet aber, dass sich die vom Bauherrn Beauftragten intensiver als bisher mit den Material, wie es z. B. Vielhaber et al.
beschrieben haben, auseinandersetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Wolfgang Bräcker
Siedlungsabfallwirtschaft seit dem 1. Juni 2006 aus Bundessicht
VKS - NEWS Mai 2006
Qualitätssicherung - Grundlage umweltverträglicher Deponien
VKS - NEWS Mai 2006
Was versprochen wir, muß gehalten werden • Vertrauen ist gut - trotzdem auf Qualitätssicherung nicht verzichten • Verzicht auf Qualitätssicherung bedeutet Vertrauensmißbrauch und Geldverschwendung.
Bewertung neuer Systeme und Materialien für die Oberflächenabdichtung von Deponien
VKS - NEWS Mai 2006
Der Autor erinnert noch einmal an den Grundgedanken, der zur Kombinationsabdichtung an der Deponieoberfläche geführt hat: Die Deponieabdichtung an der Oberfläche mußt dichter oder mindest genausodicht, wie an der Basis sein! Er hält aber die Kombinationsabdichtung an der Deponieoberfläche wegen der (zur Basis) anderen Belastungen für diskussionswürdig. Insbesondere sei auch die Gefährung der Abdichtungen durch Pflanzenwurzeln zu beachten. Kurioserweise wird die Möglichkeit erwähnt, daß Pflanzenwurzeln fehlerhafte Kunststoffdichtungsbahnen - die einzigen anerkannten Wurzelsperren - durchdringen und in die mineralischen Dichtungsschichten eindringen könnten.
In Baden-Württemberg war eine der Hauptgründe für die Beantragung alternativer Abdichtungssystemedie eingeschränkte Einsatzfähigkeit der (Regel) Kombinationsabdichtung an Böschungen steiler als 1:2,7.
Die verschiedensten (zum TASI-Kombinationsabdichtungssystem) alternativen Abdichtungssysteme - gleichwertig oder nicht gleichwertig - werden betrachtet. Als gleichwertig zur Kunststoffdichtungsbahn (KDB) mit BAM-Zulassung wird vom Autor nur die Asphaltabdichtung mit DIBt-Zulassung anerkannt. Ein gleichwertiges Abdichtungssystem muß nach Ansicht des Autors zusätzlich zur Konvektionssperre (KDB oder Asphaltabdichtung) eine weitere Abdichtungskomponente enthalten. KDB oder Asphaltabdichtunen plus Leckkontrollsysteme reichen seiner Ansicht nicht aus, um die Gleichwertigkeit nachzuweisen. Allerdings wird der Wert von Leckdetektionssystemen (in Zusammenhang mit gleichwertigen Kombiabdichtungen) hervorgehoben, wenn besondere Grundwassergefährdungen zu erwarten sind.
Aufgaben, Verantwortung und Beauftragung der Fremdprüfung bei der Planung und bei der Ausführung von Deponieabdichtungssystemen
VKS - NEWS Mai 2006
Wenn Auftraggeber und zuständige Behörden wirklich daran interessiert sind, daß von Deponien keine Gefährdungen für due Umwelt ausgehen, obwohl nicht inerte, ja gefährliche Abfälle abgelagert worden sind, sind Abdichtungssysteme verläßlicher Qualität an der Deponiebasis und an der Oberfläche unverzichtbar. Der Autor hat Bedenken, daß die erforderliche Qualitätssicherung (QS) auch immer gewährleistet ist und nennt viele Argumente für die QS. Fazit seiner Ausführungen ist: Bei richtiger Organisation ist die zweistufig installierte Qualitätssicherung die wirtschaftlichste Methode die Deponiesicherheit zu erhöhen.
Neue Probleme? Ja! Neue Lösungen? Hoffentlich! (Editorial)
VKS - NEWS Mai 2006
Damit die Anforderungen der AbfAblV ohne Ausnahmen eingehalten werden können, muß - nach Ansicht des Autors - endlich auch von Seiten des Gesetzgebers auf die seit langem bekannten und auf die neu entstandenen Probleme reagiert werden. Auf die Engpässe bei der Verwertung der heizwertreichen Fraktionen wird hingewiesen. Auf die offenbar hohe Brandgefahr bei Zwischenlagern wird aufmerksam gemacht. Änderungen der Anforderungen an abzulagernde MBA-Abfälle werden gefordert: die vorgegebenen Grenzwerte für den Glühverlust und den TOC im Eluat machten keinen Sinn, seien auch vielfach nicht einzuhalten und sollten geändert werden. Anforderungen an die Verwertung von Sekundärbaustoffen auf Deponien sollten großzügiger sein, als bei Einsatz im Straßenbau. Und natürlich sollten nach Ansicht des Autors auch andere (nicht gleichwertige) Oberflächenabdichtungssysteme als die in der TASI und TA Abfall geforderten eingesetzt werden dürfen.
Deponien als Quelle für Zertifikate
Umweltmagazin 4/5 April/Mai 2006
Dank der flexiblen Kyoto-Mechanismen zur Emissionsreduktion klimaschädlicher Gase haben internationale Deponiegasprojekte stark an wirtschaftlicher Attraktivität gewonnen, wie das Beispiel aus Ecuador zeigt.
Für erfahrene Technologieanbieter eröffnen sich über internationale Deponiegasprojekte auf der Basis von CDM (Clean Development Mechanism) große Marktpotentiale.
Matthias Kühle-Weidemeier, Ulrich Langer
Deponien für mechanisch-biologisch behandelte Abfälle
Müll und Abfall 4/2006
Hans-Heinrich Sander, Nieders. Umweltminister Sander
Sicherstellung einer geordneten Abfallbeseitigung (Editorial)
Müll und Abfall 3/2006
Eine ehrliche Bestandsaufnahme des Standes der Siedlungsabfallentsorgung gibt Anlaß zur Besorgnis
Wolfgang Pfaff-Simoneit
Emissionshandel - Chance für eine nachhaltige Abfallwirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern,
Müll und Abfall 3/2006
V. Rekers
Neue Wege bei der Optimierung biologischer Sickerwasserbehandlungsanlagen
Müll und Abfall 3/2006 unter Nachrichten aus der Industrie
Dipl.-Ing. Christian Daehn
Auswirkungen des 01.06.2005 der Deponieverordnung und der neuen Verwertungsverordnung auf die bayerische Deponielandschaft
7. Bayerische Abfall- und Deponietage 2006. Tagungsunterlagen (Loseblattordner). Veranstalter und Bestelladresse: KUMAS, E-mail: info@kumas.de
Dipl.-Chem. Martin haberstock
Restverfüllung von Deponien durch die Privatwirtschaft am Beispiel der Deponie Schafweide, Landkreis Ebersberg
7. Bayerische Abfall- und Deponietage 2006. Tagungsunterlagen (Loseblattordner). Veranstalter und Bestelladresse: KUMAS, E-mail: info@kumas.de
Dipl.-Geol. Wulf Otte
Möglichkeit zur Restverfüllung bayerischer Deponien aus Italien
7. Bayerische Abfall- und Deponietage 2006. Tagungsunterlagen (Loseblattordner). Veranstalter und Bestelladresse: KUMAS, E-mail: info@kumas.de
Dipl.-Ing. Karl Drexler
Abfallzwischenlager auf Deponien: Genehmigungsanforderungen, Erfahrungen, Praxisbeispiele
7. Bayerische Abfall- und Deponietage 2006. Tagungsunterlagen (Loseblattordner). Veranstalter und Bestelladresse: KUMAS, E-mail: info@kumas.de
Dr. sc. nat. Ulrich Henken-Mellies
Verkürzung der Nachsorge durch Sickerwasserinfiltration und optimierte Deponieentgasung - Grundlage und Praxisbeispiele
7. Bayerische Abfall- und Deponietage 2006. Tagungsunterlagen (Loseblattordner). Veranstalter und Bestelladresse: KUMAS, E-mail: info@kumas.de
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Stand der Technik bei Oberflächenabdichtungen - alternative Dichtungssysteme
7. Bayerische Abfall- und Deponietage 2006. Tagungsunterlagen (Loseblattordner). Veranstalter und Bestelladresse: KUMAS, E-mail: info@kumas.de
Dipl.-Ing. Christian Pietruska
Kostengünstige Optimierung der Deponiegaserfassung bei Altdeponien am Beispiel der Deponie Außernzell
7. Bayerische Abfall- und Deponietage 2006. Tagungsunterlagen (Loseblattordner). Veranstalter und Bestelladresse: KUMAS, E-mail: info@kumas.de
Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Steinemann, Harald Wegmann, Dipl.-Ing. (FH) Christian Dierig
Flächige Sickerwasserrückführung / Entgasung am Beispiel der Deponie Schwaiganger, Landkreis Garmisch-Partenkirchen
7. Bayerische Abfall- und Deponietage 2006. Tagungsunterlagen (Loseblattordner). Veranstalter und Bestelladresse: KUMAS, E-mail: info@kumas.de. mehr...
Prof. Dr. Gert Lautenschlager
Erfahrung mit der Rückführung von Sickerwasserkonzentrat auf der Deponie Dettendorf, Landkreis Neustadt an der Aisch / Bad Winsheim
7. Bayerische Abfall- und Deponietage 2006. Tagungsunterlagen (Loseblattordner). Veranstalter und Bestelladresse: KUMAS, E-mail: info@kumas.de. mehr...
Dr. Ulrich Maier-Harth
Zukunftsweisender Deponiebau in Rheinland-Pfalz
Landesamt für Geologie und Bergbau (http://www.lgb-rlp.de > LGB downloads > Hydrogeologie)
pdf-Datei (2.6 MB)
modifizierte pdf-Datei (Lesezeichen, Textlinks, Kopf- und Fußzeilen) [Stief]
Sehr interessant, nicht nur, weil es sich praktisch um Handlungsempfehlungen für das Land Rheinland-Pfalz handelt. Insbesondere zum Lesen empfohlen allen, die immer noch nicht verstanden haben was eine Geologische Barriere sein sollte.
Aber es wird mehr behandelt als die Geologische Barriere:
Anforderungen an Deponien aus geowissenschaftlicher Sicht; Die Geologische Barriere (Durchlässigkeit und Mächtigkeit, Schadstoffrückhaltevermögen); Ergänzung der Geologischen Barriere durch Kompensationsschichten; Die mineralischen Komponenten der Deponieabdichtungssysteme (Basisabdichtungen, Oberflächenabdeckungen und -dichtungen, Dränschichten, Rekultivierungsschichten); Rekultivierungsschichten (Allgemeine Hinweise, Wasserhaushaltsschichten, Einbauempfehlungen, Qualitätskontrolle) - Bepflanzung (Allgemeines und Ziele der Bepflanzung, insbesondere von Gehölzen, Standortfaktoren und Planung, Pflanzenauswahl, Pflanzung, Pflege (Wässern, Mahd und Bestandspflege, Wildverbiss, Wühlmäuse und Schadinsekten))
Georg Franßen
Die Anforderungen der DepV an eine geologische Barriere oder eine gleichwertige Systemkomponente
Müll und Abfall 2/2006
Es ist immer wieder bewundernswert, was Juristen aus einem klaren Sachverhalt machen können (nicht nur der Autor, sondern auch Bundesrichter). Schade, daß solch kluge Köpfe nicht in den Behörden der Gesetzgeber zu finden sind, die Ingenieure bei der Abfassung von Texten beraten.
Die Zuständigen für die Zusammenfassung von TASI, TA Abfall, AbfAblV, DepV, DepVwV, usw., usw. sollte den Beitrag von Franßen unbedingt lesen, um zu lernen, was man aus unsinnigen Formulierungen in Gesetzen und Verordnungen alles herauslesen kann.
Weitere Kommentare unter Abfallrecht 2006
Kai-Uwe Heyer, Karsten Hupe, Rainer Stegmann und Achim Willand
Deponienachsorge - Dauer und Vorschläge für quantitative Kriterien zur Entlassung aus der Nachsorge
Müll und Abfall 2/2006
Der Beitrag basiert auf den Ergebnissen eines gleichlautenden Forschungsvorhabens (UFOPLAN des BMU 204 34 327.
Die Ausführungen wären einleuchtender, wenn als Schlußfolgerung die favorisierte nachträgliche biologische Stabilisierung des Deponiekörpers für alle Hausmülldeponien gefordert würde und nach Abschluß eine qualifizierte Oberflächenabdichtung. Bis die Stickstoffkonzentrationen im Sickerwasser eingehalten wird, die nach den wasserrechtlichen Vorschriften für die Direkteinleitung ins Grundwasser erforderlich sind, können nach Ansicht vieler Wissenschaftler Jahrhunderte vergehen. Nur Ehrig hat aber bisher deutlich gesagt und geschrieben, daß dieser - willkürliche - Wert (für die Einleitung von Sickerwasser aus stillgelegten Deponien) auch heraufgesetzt werden könnte. Erstaunlich ist auch immer wieder, daß das Versagen der Oberflächenabdichtung mit Kunststoffdichtungsbahnen langfristig als sicher angenommen wird, nicht aber das Versagen der Basisabdichtung. Würde man auch das Versagen der Basisabdichtung annehmen, hätte das den Vorteil, daß langfristig Sickerwasser nicht mehr behandelt werden müßte (könnte). In vielleicht 100 Jahren wäre dann allenfalls ein Zustand erreicht, der bei nicht an der Basis abgedichteten Deponien mit Billigung der zuständigen Behörden schon seit Jahrzehnten besteht und der durch den § 14 (6) der DepV auch noch gesetzlich gefördert wird.
Zusammengefaßt: Die nachträgliche biologische Stabilisierung von Hausmülldeponien sollte verstärkt erfolgen. Eine homogene Verbesserung des Deponieverhaltens sollte nicht angenommen und behauptet werden. Auf eine dichte!! Oberflächenabdichtung sollte nicht verzichtet werden.
Rainer Stegmann (Editorial)
Trotz "Auslaufmodell" - Deponien werden uns noch lange beschäftigen
Müll und Abfall 2/2006
Der Autor stellt fest:
"Durch verschiedene Untersuchungen wurde deutlich, daß Deponien nicht - wie oft behauptet - nach 30 Jahren aus der Nachsorge entlassen werden können. Man muß davon ausgehen, daß Deponien - und ich spreche hier nicht von den kleineren sogenannten Bürgermeisterdeponien - signifikante Sickerwasser- und Gasemissionen über Jahrzehte - bei Sickerwasser > 100 Jahre - emittieren können, was zu entsprechend langen Betriebs- und auch Instandhaltungszeiten mit den damit verbundenen hohen Kosten führt."
Soweit mir bekannt, wird in der DepV nur verlangt, daß die Nachsorgekosten für 30 Jahre zu berechnen sind. Es wird aber nicht behauptet, daß z. B. Hausmülldeponien nach 30 Jahren aus der Nachsorge entlassen werden können. Weil weder Wissenschaftler (außer Prof. Collins) noch Deponiebetreiber noch die zuständigen Behörden in den vergangenen Jahrzehnten der biologischen Stabilisierung keine oder unzureichende Aufmerksamkeit gewidmet haben, haben wir die unbestrittenen Probleme. Aber man muß zwischen der rechtlichen Nachsorgepflicht der Deponiebetreiber und der Nachsorgepflicht, welche die Gesellschaft als Ganzes für Hausmülldeponien hat, unterscheiden.
Wolfgang Behrens, Horst Düllmann, Hans-Peter Schröder
Ergebnisse zum Quell- und Durchlässigkeitsverhalten von TRISOPLAST®
Müll und Abfall 2/2006
Die Bestimmung repräsentativer Durchlässigkeitsbeiwerte von Tonen mit hohen Montmorillonitanteilen oder gemischtkörniger Materialien unter Zusatz von Additiven auf Bentonitbasis nach DIN 18130 in der Triaxialzelle geht mit der Fragestellung einher, ob und inwieweit Modifikationen aufgrund nicht auszuschließender Quell- und Quelldruckphänomene hierbei zu berücksichtigen sind. Diese Überlegung erhält einen besonderen Stellenwert, wenn man berücksichtigt, daß nach heutigem Stand der Technik von einem Einbau mineralischer Dichtungsmaterialen auf dem trockenen Ast der Proctorkurve ausgegangen wird. ... Für das mineralische Dichtungsmaterial TRISOPLAST® sind diesbezügliche direkte und indirekte Untersuchungen durchgeführt worden, deren Ergebnisse in zusammengefaßter Form wiedergegeben werden.
Klaus Fricke, Kai Hillebrecht, Tobias Bahr (Editorial)
Aufgabenbescherung 2006
Müll und Abfall 1/2006
Die Autoren betrachten kritisch (ironisch) die Sitiution der Abfallbehandlung nach dem 1. Juni 2005 und die im Jahr 2006 anstehenden Aufgaben. Bemerkenswert erscheint mir die Feststellung:
"Die klassische Deponierung der unbehandelten Abfälle, für die erst in den kommenden Monaten Behandlungskapazitäten bereitgestellt werden, gestaltet sich gegenüber einer Zwischenlagerung, Wiederaufnahme und späteren behandlung mit hoher Sicherheit als der ökologisch bessere Weg. Könnte durch Deponieabgaben diese zwar unpopuläre und "ungerechte", dafür aber sichere und ökologisch vorteilhafte Lösungsvariante hoffähig gemacht werden?"
Gleichzeitig werden aber auch die Probleme der Nachsorge von Hausmülldeponien besorgt angesprochen und "dichte" (was den sonst?) Oberflächenabdichtungen in Frage gestellt.
Benoit Forget and Thierry Jacqelin (Quebec, Canada)
Leak detection - Geoelectric detection techniques on geomembranes
WASTE MANAGEMENT WORLD March - April 2006
In Kanada gibt es offenbar keine Zulassung von Kunststoffdichtungsbahnen, die der BAM-Zulassung entspricht . Sonst gäbe es wohl nicht soviele Leckagen. Aber interessant ist zweifellos, die Tatsache, daß und wie die Leckdetektion durchgeführt wird.
Marco Ritzkowski, Rainer Stegmann, Kai-Uwe Heyer
Something in the air - Controlling methane with landfill aeration
WASTE MANAGEMENT WORLD March - April 2006
Vieles ist aus deutschsprachigen Veröffentlichungen bekannt. Aber sicher hilft die Veröffentlichung in englischer Sprache, um im Ausland tätig zu werden.
Martin Kranert (Herausgeber)
Zeitgemäße Deponietechnik 2006
Weiterbetrieb, Stilllegung und Nachsorge von Deponien
Stuttgarter Berichte zur Abfallwirtschaft März 2006, Band 87. Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Industrie- und Siedlungswasserwirtschaft sowie Abfallwirtschaft e. V. Stuttgart. Kommissionsverlag R. Oldenburg GmbH, München 2005. ISBN 3-486-63102-0, ISBN 978-3-8356-3102-1
Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung ASA e. V.
Internationale 6. ASA-Abfalltage
Mechanisch biologische Restabfallbehandlung MBAa in der Bewährung
International 6th Waste Days
Mechanical Biological Waste Treatment MBT in Practice
Fachtagung Februar 2006, Hannover. ISBN 3-935974-08-6
Einige Beiträge zur Ablagerung von behandelten Restabfällen - meist als MBA-Deponat (!) bezeichnet.
Stegmann/Rettenberger/Bidlingmaier/Bilitewski/Fricke (Hrsg.)
Deponietechnik 2006
Hamburger Berichte 29. Abfallwirtschaft. Technische Universität Hamburg. Verlag Abfall aktuell
Bentonitmatten und Kunststoff-Dränelemente in der Deponietechnik: Wohin geht die Reise?
Bisher nur bei www.deponie-stief.de als pdf-Datei (44KB)