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15-Apr-2012

Fachliteratur

Rückbau, Umlagerung von Deponien und Altlasten, Landfill Mining, Deponie Mining, Deponien als Rohstoffpotential 2011

Erst jetzt wiederentdeckt! Zu schade, um die Beiträgeaus dem Jahr 1994 zu verstecken.
Lesen Sie und vergleichen Sie. Sie werden staunen!

Kommunale Umwelt-Aktion U.A.N. (Hrsg.)

Deponie-Rückbau: Neuer Raum auf altem Standort

Schriftenreihe der Kommunalen Umwelt-Aktion U.A.N. Heft 19 (vergriffen). www.umweltaktion.de, info@uan.de

Umweltbundesamt AT, Antonia Bernhard, Manfred Domenig, Hubert Reisinger, Birgit Walter, Thomas Weißenbach

DEPONIERÜCKBAU - Wirtschaftlichkeit, Ressourcenpotenzial und Klimarelevanz

Veröffentlichung des Umweltbundesamtes AT (Österreich) im Auftrag des Lebensministeriums Wien, 2011 Reports, Band 0378, ISBN: 978-3-99004-181-9
103 S.
weitere Umweltbundesamt-Publikationen unter: http://www.umweltbundesamt.at/

Original pdf verfügbar unter http://www.umweltbundesamt.at/aktuell/publikationen/
publikationssuche/publikationsdetail/?pub_id=1949
(4.5 MB)

Komprimierte pdf mit Lesezeichen und aktivierten Hyperlinks zu Internetadressen in der Veröffentlichung (2MB) verfügbar hier

Burkart Schulte, GVoA

Deponierückbau - Vorstellung des Themenbandes von DWA und VKU

In: Tagungsunterlagen "Deponietage 2011 - Betrieb, Stilllegung und Nachsorge von Deponien", Veranstalter: ANS, VKU, DWA . Ansprechpartnerin: DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. v., Renate Teichmann, Hennef, Tel. 02242 872-118, Fax: 02242 872-118, E-mail: teichmann@dwa.de, Internet www.dwa.de

Stefan Gäth und Jörg Nispel, Universität Gießen

Rohstoffpotenzial von Hausmülldeponien

In: Tagungsunterlagen "Deponietage 2011 - Betrieb, Stilllegung und Nachsorge von Deponien", Veranstalter: ANS, VKU, DWA . Ansprechpartnerin: DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. v., Renate Teichmann, Hennef, Tel. 02242 872-118, Fax: 02242 872-118, E-mail: teichmann@dwa.de, Internet www.dwa.de

Franz Simon, BAM bERLIN

Rohstoffpotenzial von MVA-Schlackedeponien

PowerPoint-Vortrag als PDF. "Deponietage 2011 - Betrieb, Stilllegung und Nachsorge von Deponien", Veranstalter: ANS, VKU, DWA

Stefan Bölte, Julia Geiping

Siedlungsabfalldeponien - Nachsorge oder Rückbau?

In: Tagungsunterlagen "Deponietage 2011 - Betrieb, Stilllegung und Nachsorge von Deponien", Veranstalter: ANS, VKU, DWA . Ansprechpartnerin: DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. v., Renate Teichmann, Hennef, Tel. 02242 872-118, Fax: 02242 872-118, E-mail: teichmann@dwa.de, Internet www.dwa.de
Manuskript als PDF

Florian Stephan, Andreas Veit, Dieter Wolfmeier, Reinhard Zobel

Stoffliche Trennung bei Altdeponaten - Pilotprojekt in Marquartstein, Oberbayern

TerraTech. WLB-Supplement für Altlasten und Bodenschutz Heft 3, Juli 2011

"Altdeponat" ist offenbar bayerisch und soll übersetzt bedeuten: "unbehandelter Hausmüll, der vor Jahren in einer Deponie oder auch Müllkippe abgelagert worden ist".

Berichtet wird über die komplette Auslagerung der Altablagerung "Am Jagerbergl" bei Marquartstein, LK Traustein, RegBez. Oberbayern, die vor Inkrafttreten des Abfallgesetzes 1972 in einem Steinbruch betrieben worden war. Ob nach 1972 eine Plangenehmigung zum Betrieb als "Deponie" erteilt wurde, wird nicht mitgeteilt. Interessant ist, dass die komplette Auslagerung "schon" im September 2009 begonnen hat, weil irgendwann nachträglich ein Wasserschutzgebiet mit Trinkwasserbrunnen im Grundwasserabstrom ausgewiesen worden war. Insgesamt wurden 13.000 m³ Abfall in zwei externe Zwischenlager transportiert. Geholfen hat der Initiative zum Rückbau der Altablagerung offenbar der gemäß Artikel 13a BayBodSchG geschaffene Fond zur Altlastensanierung. Die stoffliche Trennung sollen nur Kosten von 20-25 €/Mg zzgl. Transport betragen haben.

Matthias Franke, Mario Mocker, Ingrid Löh

Landfill Mining - Rohstoffpotentiale in Deponien

In: Recycling und Rohstoffe - Band 4, Karl J. Thomé-Kozmiensky, Daniel Goldmann - Neuruppin: TK Verlag Karl Thomé-Kozmiensky, 2011 ISBN 978-3-93531767-2. Seiten 403-4156
verfügbar als pdf
mit freundlicher Genehmigung des Autors und des TK Verlages www.tk-verlag.de

Mareike Kuhn

Weltweit einzigartig - Siedlungsabfall: In der belgischen provinz planen Wissenschaftler die Umsetzung eines neuen "Closing the Circle"-Konzepts. Diese Art Deponierückbau soll Schule machen

RECYCLING magazin 12/2011, Seiten 16-17

"Das "Closing the Circel" Projekt (CtC) fokussiert sich auf vier voneinander abhängige Problemfelder. ... [Vertreter verschiedener Fachrichtungen] arbeiten an der ersten Fallstudie zum "Enhanced Landfill Mining"- Konzept (ELFM) mit, das neben dem Enhanced Waste-Management Teil einer nachhaltigen Stoffstromwirtschaft ist. ... Das Vorhaben unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht wesentlich von anderen Deponierückbauprojekten: Ein möglichst großer Teil der Abfälle soll in Form von wiedernutzbaren Materialien zurückgewonnen werden und die Recyclingrückstände energetisch zur Erzeugung von Elektrizität und Wärme verwendet werden. Übrig bleiben soll ein Landschaftsschutzgebiet."
"Closing the Circle ist aber weltweit das erste Projekt , das einen Abfalllagerplatz auf eine umfassend integrierte Weise aufwerten will".
Benötigt werden insgesamt 250 Millionen Euro. "Das schließe unter anderem den Bau einer Sortier- und Recyclinganlage sowie einer Waste-to-Energy-Anlage ein." Vorher muß aber noch für sechs Millionen Euro geforscht werden. Etwa 45 Prozent der Abfälle gelten als recyclebar. Ca. 8 Mio. Mg Abfälle in der Deponie (Beginn Anfang der 70er Jahre) sollen Haushaltsabfälle sein. Die restlichen 8 Mio. Mg Industriebafälle wie Schreddermaterial aus der Automobilindustrie sowie metallurgischen Schlacken. Für die thermische Verwertung soll die Gasplasmatechnologie von Advanced Plasma Power (APP) ausgewählt werden.
"Trotz all dieser optimierten Verfahrensmodelle sowie kombinierten Verwertungs- und Umwandlungsprozesse - ein letzter Rest wird übrig bleiben, der mit den derzeitigen Technologien einfach noch nicht aufgewertet bzw. verwertet werden kann. Das haben auch alle am CtC Projekt Beteiligten erkannt."
"Eine sehr kleine Abfallmenge [55% ?] für die bisher kein Valorisierungspotenzial festgestellt werden konnte, muss in einer dem Stand der Technik entsprechenden Deponie weitergelagert werden. ... Die erneute Lagerung wird aber nur vorübergehend sein. ... Es ist in der Tat damit zu rechnen, dass mit der Weiterentwicklung der Recycling- und Energietechnologien dieser Abfall irgendwann in Zukunft aufgewertet, verwertet und wiederverwertet werden kann."

[Anmerkung von K. S.: Ein wahrhaft "Weltweit einzigartiges Projekt". Forscher werden sich freuen. Und wir schämen uns, dass früher soviel Wertvolles weggeworfen wurde. Aber wir freuen uns auch, dass wertvolle Rohstoffe in Deponien aufbewahrt worden sind, mit denen unsere Zukunft nachhaltig gesichert werden kann.]

Mario Mocker, Ingrid Löh und Matthias Franke

Phosphor aus Abfalldeponien

UmweltMagazin 3/2011

"Der mineralische Dünger Phosphat ist wie viele andere Rohstoffe nur begrenzt verfügbar und wird rasch teuerer. Zudem verfügt Deutschland nicht über eigene natürliche Reserven. Blickt man jedoch in die vom Menschen geschaffenen Müllberge, so schlummert in diesen ein bislang kaum genutztes Potenzial. Denn in den seit 1980 deponierten Mengen an Klärschlämmen und -aschen befindet sich soviel Phosphor, wie im Laufe von drei Jahren in Deutschland in form von Mineraldünger eingesetzt wird."

"Die auf deutschen Deponien gelagerten Mengen könnten rein theoretisch den Mineraldüngerbedarf für einige Jahre decken. Allerdings hat man Klärschlämme häufig nicht in Monodeponien, sondern zum Beispiel im Kassettenverfahren oder gemischt mit Siedlungsabfällen deponiert. Dies erschwert die gezielte Phosphorrückgewinnung.Zusätzlicher Aufwand könnte aus der früher höheren Schadstoffbelastung von Klärschlamm erwachsen.
Wird aber ohnehin der Rückbau einer Deponie geplant, auf der bekannte Mengen an Klärschlamm oder -aschen gelagert sind, sollte eine Phosphorrückgewinnung in Betracht gezogen werden. Inwieweit sich die Rückgewinnung aus diesen urbanen Lagerstätten auch wirtschaftlich lohnt, hängt von der Preisentwicklung der Rohsphosphate ab. Zum Beispiel in den USA stieg deren Preis von etwa 6 US-Dollar/Mg in den 1960er Jahren auf zeitweise über 400 US-Dollar/Mg im Jahr 2008 [8]. Bei einem erneuten Preisanstieg rückt die Wirtschaftlichkeit für viele Rückgewinnungsverfahren in greifbare Nähe."

Es gibt also keinen Grund, Angst vor der Zukunft zu haben? Sind die Fülle der technisch-wirtschaftlichen Probleme wirtschaftlich zu lösen? Diese Fragestellungen wagt offenbar niemand öffentlich zu diskutieren, um nicht als Ewiggestriger verunglimpft zu werden. Sie werden nur indirekt dadurch beantwortet, dass niemand wirklich Deponien rückbaut.

Stefan Bölte, WBC und Julia Geiping

Siedlungsabfalldeponien - Nachsorge oder Rückbau

12. Münsteraner Abfallwirtschaftstage, 15.02. bis 16.02.2011

Vortrag als PDF mit freundl. Genehmigung des Autors

Gerhard Rettenberger

Voraussetzung für ein ökologisch und ökonomisch sinnvolles Landfill-Mining

Tagungsunterlagen zur 44. Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft 23. - 25. März 2011

Mario Mocker

Phosphorpotentiale in Abfalldeponien

Tagungsunterlagen zur 44. Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft 23. - 25. März 2011

Burkhardt Schulte

Merkblattentwurf der DWA/VKS-Arbeitsgruppe zum Rückbau von Deponien

Tagungsunterlagen zum 23. Kasseler Abfall- und BioenergieForum "Bio- und Sekundärrohstoffverwertung" 12.-14. April 2011

Rettenberger, Gerhard

Deponierückbau in der Praxis - Perspektiven und Konsequenzen für die Stilllegung und die Nachsorge

Tagungsunterlagen zum 23. Kasseler Abfall- und BioenergieForum "Bio- und Sekundärrohstoffverwertung" 12.-14. April 2011

 

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