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Fachliteratur

Sickerwasser aus Deponien 2003

einschließlich Sickerwasserinfiltration, Sickerwasserreinigung

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  • Hersteller von Anlagen zur Sickerwasserbehandlung / Dienstleistungen beim Betrieb:

    Wenn kein Sickerwasser mehr anfällt, gibt es auch keine Deponieprobleme mehr. Oder?

    Zum Thema Sickerwasser wird seit einiger Zeit meist im Zusammenhang mit Deponienachsorge 2003, und mit der biologischen Stabilisierung von Altdeponien berichtet. Fachliteraturhinweise werden bei deponie-stief.de zusammengefaßt unter Deponie 2003, usw. Recherchieren Sie deshalb bitte auch dort.

    Dr.-Ing. P. Henigin, WAT Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG, Karlsruhe

    Infiltration von Sickerwasserkonzentrat in den Deponiekörper – Überlegungen zur Umsetzung in die Praxis

    Zeitgemäße Deponietechnik 2003

    Der Autor sieht in der Infiltration von Umkehrosmosekonzentrat in den Deponiekörper einige Vorteile:

    • Das Verfahren funktioniert, Erfahrungen liegen seit nahezu 20 Jahren vor
    • Altdeponien können eher in die Nachsorge entlassen werden.
    • Die Umkehrosmose bietet im Vergleich zu anderen Sickerwasserbehandlungsverfahren die besten Reinigungsqualitäten bei geringsten Behandlungskosten

    Die Verfahren und die Auswirkungen der Infiltration werden erläutert.

    Prof. Dr.-Ing., Dipl.-Chem. E. Thomanetz, Universität Stuttgart

    Wasser und Stoffbilanzierungen bei der Rückführung von Sickerwasserkonzentrat in den Deponierkörper – Ergebnisse aus Langzeituntersuchungen mit Großlysimetern

    Die Aufbereitung des Sickerwassers mittels Umkehrosmose sowie die Rückführung des Konzentrats bei Siedlungsabfalldeponien wird grundsätzlich empfohlen.Für die praxis der Rückführung werden Empfehlungen gegeben. Der Beitrag beruht auf Untersuchungsergebnissen vorgelegt in der Dissertation:"Großlysimeter-Langzeituntersuchungen zur Rückführung von Umkehrosmose-Sickerwasserkonzentrat auf den Deponiekörper von Hausmülldeponien unter "Flushing-Bedingungen"., Dr.-Ing. Bernd Albrecht. Stuttgarter Berichte zur Abfallwirtschaft
    In Zeitgemäße Deponietechnik 2003
    (03-Apr-2003)

    Ehrig, Hans-Jürgen
    Inwieweit bestimmen Sickerwasser- und Deponiegasemissionen die Dauer der Nachsorge?
    Vortrag beim Workshop für die Praxis "Verkürzung der Deponienachsorge - Beschleunigung der biologischen Abbauprozesse" 19. Nov 2003, bei der EDG in Dortmund. Veranstalter: BWS und IFAS mit Unterstützung der HAASE Energietechnik AG
    Manuskript als pdf-Datei 185KB
    (01-Dez-2003)

    Niklas Christioph Schiel
    Stand der Deponiietechnik Teil 2: Sickerwassererfassung und -behandlung
    VKS-News August 08/2003 Seiten 11 bis14

    Koss, Klaus-Dieter und Trapp, Michael
    Entwicklung und Tendenzen der Sickerwasserbehandlung in NRW
    In: Tagungsband in der Reihe Forum Siedlungswirtschaft und Abfallwirtschaft Universität Essen, Heft 19, Shaker Verlag 2003, ISBN3-8322-1201-9
    Manuskript als pdf-Datei (160 KB)
    (08-Jul-2003)

    Anonym
    Studie zum Sickerwasseranfall auf bayerischen Deponien
    Wasser, Luft, Boden WLB 4/2003 Seite 15
    Kurzmitteilung
    Die Studie wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen finanziert.
    Aus dem Inhalt (zum Appetitmachen:
    Es zeigte sich, daß bei mineralische Oberflächenabdichtungen langfristig mit Sickerwasser in einer Größenordnung von rund 15% des Jahresniederschlags gerechnet werden muß.
    Im Winterhalbjahr ist der Sickerwasseranfall etwa doppelt so hoch wie im Sommer.
    Bei Deponien ohne Entwässerungsschicht liegt der spezifische Sickerwasseranfall um ca. 25% über dem Mittelwert aller untersuchten Deponien.

    Die Studie ist im Internet als pdf-Datei verfügbar unter:
    http://www.bayern.de/lfu/ > Abfallwirtschaft, .. > Allgemeine Information > Online verfügbare Veröffentlichungen > Bereichte und Tagungsbände
    (08.04.2003)

    Morteani, Eichinger, Heidinger, Fuganti, Preinfalk
    Isotopenbestimmung auf Deponien zur Beurteilung ihres Reifegrades und ihrer Sickerwässer
    wlb, Wasser Luft Boden 3/2003 Seiten 49 bis 51
    Die Praxis hat gezeigt, dass die Isothopenmethoden ein sehr brauchbares Instrument sind zur Definition des Reifegrades und damit der in der Deponie ablaufenden Prozesse und darüber hinaus zur Erkennung von abströmenden Sickerwässern und deren Verbindung zu dem die Deponie unterlagernden Grundwasser.
    Weitergehende Informationen zu den Isotopenuntersuchungen auch auf realen Deponien gibt es unter http://www.hydroisotop.de

    (07-Jul-2003)

    Niklas Christioph Schiel
    Stand der Deponiietechnik Teil 2: Sickerwassererfassung und -behandlung
    VKS-News August 08/2003 Seiten 11 bis14

    Koss, Klaus-Dieter und Trapp, Michael
    Entwicklung und Tendenzen der Sickerwasserbehandlung in NRW
    In: Tagungsband in der Reihe Forum Siedlungswirtschaft und Abfallwirtschaft Universität Essen, Heft 19, Shaker Verlag 2003, ISBN3-8322-1201-9
    Manuskript als pdf-Datei (160KB)

    Inhalt: Kurzfassung, Einleitung, Rechtliche Grundlagen, Entstehung von Sickerwasser, Sickerwasser der nordrhein-westfälischen Deponien (Überwachung von Deponien, Sickerwasserqualität, Sickerwassererfassung, Sickerwasserbehandlung und Sickerwassereinleitung) Beispiel zur Sickerwasserbehandlung - Deponie Dortmund Nordost, Zusammenfassung und Ausblick, Literaturverzeichnis

    (08-Jul-2003)

    Kulle, E-Peter; Bidlingmaier, Werner
    Ein neuartiges Verfahren mit Kompostfilter und bewachsenem Bodenfilter zur Reinigung schwach belasteter Deponiesickerwässer
    Müll und Abfall 02/2003 Seiten 79 bis 85
    Das Verfahren soll eine kostengünstige Lösung zur Behandlung von schwach belastetem Sickerwasser in der Nachsorgephase sein. Es ist ein zweistufiges Verfahren mit Kompostfilter und Pflanzenbeet.
    Aus der Zusammenfassung:
    1. Das im halbtechnischen Maßstab durchgeführte Verfahren, bestehend aus Kompostreaktor(en) und bewachsenem Bodenfilter, stellt eine Alternative für die Reinigung schwach verunreinigter, nicht toxischer (u. a.) AOX, MKW, Cyanide, Schwermetalle) Sickerwässer dar. Beide Verfahrensstufen sind für effektive Reinigungsprozesse notwendig.
    ...
    3. Der nachgeschaltete bewachsene Bodenfilter stellt eine wesentliche Prozeßstufe (Abbau CSB, Nährstoffe: insbesondere Denitrifikation) dar. Er ist für die partielle Eliminierung von Salzen essentiell.
    ..
    5. Die Kosten für die Behandlung von derartig schwach belastetem Deponiesickerwasser belaufen sich auf 5-7 EURO/m³.

    (03-Mär-2003)

    Sieksmeyer, Rolf; Packhäuser, Ursula
    Sickerwasser-Behandlungsanlage auf der Zentraldeponie Hannover
    Maximale Reinigungsleistung auf minimalem Raum
    WLB Wasser, Luft und Boden 1-2/2003
    Die Anlage ist 2002 in Betrieb genommen worden. Auf einer Grundfläche von rund 600m² wurde die Sickerwasserbehandlungsanlage - Biologie (unter Zuführung von reinem Sauerstoff) mit einer Ultrafiltrationsstufe plus nachgeschalteter Aktivkohleadsorption für 400m³/d Sickerwasser untergebracht.
    (03-Mär-2003)

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    19-Jan-2012