|Hinweise auf Mitteilungen der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA)|
Krauter, Edmund und Neff, Hermann K.
Zusammenarbeit der Bauingenieure und Ingenieurgeologen in der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik e. V.
geotechnik 22 (1999) Nr. 3 Seiten 176-177
Potthast, Walter (1999)
Umweltrecht 2000
Umwelt Bd. 29 (1999), Nr. 11/12 November/Dezember Seiten 29-30
Nolte, R. und Johann, Ina (1999)
Integrierte Managementsysteme in der Praxis - Erfahrungsbericht des Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebs Paderborn
Umwelt Bd. 29 (1999), Nr. 11/12 November/Dezember Seiten 20-22
Obermeier, Thomas (1999)
Ich fordere Gleichwertigkeit
Umwelt Bd. 29 (1999), Nr. 11/12 Seiten 3
Obermeier (SVZ Sekundärrohstoff Verwertungszentrum Schwarze Pumpe) fordert die Gleichwertigkeit der thermischen Sekundärrohstoffverwertung mit anderen Verfahren. Alle Kosten von Abfallbehandlungs- und -verwertungsverfahren, einschließlich der Deponierung und der Nachsorge müssen berücksichtigt werden. "Können wir uns auf die Gleichwertigkeit bei Emissionen, Arbeitsschutz, Abfällen und Kostenrahmen einigen so ist eine ideologische Betrachtung fehl am Platze."
Potthast, W. (1999)
Anspruch auf Umweltinformationen
Umwelt Bd. 29 (1999), Nr. 10 Oktober Seiten 30-31
Beitrag behandelt die Verpflichtungen, die sich aus der EG Richtlinie über den freien Zugang zu Informationen über die Umwelt sowie das Umweltinformationsgesetz (UIG) ergeben.
Hüting, R. und Düwel, M. (1999)
Umwelthaftung Teil 4/4: Checkliste zur Verringerung des umwelthaftungsrechtlichen Risikos
Umwelt Bd. 29 (1999), Nr. 11/12 November/Dezember Seiten 17-18
Die Beiträge über die Umwelthaftung sind auch deshalb von besonderer Bedeutung, weil im Zusammenhang mit den Diskussionen über die Änderung der TASi bzw. eine Deponieverordnung die Wichtigkeit der Eigenkontrollen der Deponiebetreiber über das Deponieverhalten im weiteren Sinne in Frage gestellt wird. Aus meiner Sicht ist die Dokumentation des Deponieverhaltens wegen des Umwelthaftungsrechts unverzichtbar und man sollte prüfen, ob die bisher empfohlenen/geforderten Kontrollen überhaupt ausreichen, um ungerechtfertigte Umwelthaftungsansprüche notfalls abwehren zu können.
Hüting, R. und Düwel, M. (1999)
Umwelthaftung Teil 3/4: Verhalten im "Ernstfall" - strafrechtliches Ermittlungsverfahren und Bußgeldverfahren
Umwelt Bd. 29 (1999), Nr. 10 Oktober Seiten 26-27
Hüting, R. und Düwel, M. (1999)
Umwelthaftung Teil 2/4:
Umwelt Bd. 29 (1999),
Hüting, R. und Düwel, M. (1999)
Umwelthaftung Teil 1/4:
Umwelt Bd. 29 (1999),
Fuchs, Arnold (1999)
Abfallwirtschaftsplan Mecklenburg-Vorpommern - Aufgaben zur Kreislaufwirtschaft aus behördlicher Sicht
Baustoff Recycling + Deponietechnik BR Heft 12/99 Seite 11-15
8. Abfalltagung des LANU, 03. Dezember 1999
Neues aus Abfallrecht und Abfallwirtschaft
Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein
Reimann, Dieter O.
EU-Verbrennungsrichtlinie - denkbare Auswirkungen
Müll und Abfall (1999) Heft 11 S. 687-689
Auf diesen Beitrag wird hingewiesen, obwohl er eigentlich nicht in DeponieOnline LandfillOnline paßt, weil deutlich gemacht wird, daß es dringend erforderlich ist, sich für Vorschriften von EU Richtlinien und anderen rechtlichen Regelungen, die in deutsches Recht umgesetzt werden müssen, rechtzeitig zu kümmern, anstatt sich nach Inkrafttreten zu ärgern.
Neugebauer, Jens; Bruinsma, Alexandra; Beckmann, Ralf; Kümmel, Rolf, Fahlenkamp, Hans
Benchmarking in der Abfallwirtschaft - Einzukunftsorientiertes Instrument zur ökonomischen, ökologischen und technischen Optimierung von Entsorgungsprozessen
Müll und Abfall (1999) Heft 11 S. 678-686
Petersen, Thomas; Faber Malte; Herrmann, Beate (1999)
Vom "Müllnotstand" zum "Müllmangel". Die neuere Entwicklung in der deutschen Abfallwirtschaft.
Müll und Abfall (1999) Heft 9 S. 537-545
Die Auswirkungen der verschiedenen abfallrechtlichen Regelungen auf die Abfallmengenentwicklung werden betrachtet. Trotz einiger falscher Annahmen, z. B., daß in der TA Siedlungsabfall gefordert wird, daß Altdeponien bis zum Jahre 2005 stillgelegt werden müssen, lesenswert.
Hellweg, Stefanie und Hungerbühler, Konrad (1999)
Was bieten uns neue Technologien? Eine Ökobilanz konventioneller und neuer thermischer Verfahren zur Entsorgung von Siedlungsabfall.
Müll und Abfall (1999) Heft 9 S. 524-536
Interessant sind hier die Abschätzungen zum Deponieverhalten der Verbrennungsrückstände. Schon im Vorspann heißt es:" Bei allen Verfahren stellen sich die Schwermetallemissionen der nachgeschalteten Deponien als ökologisch sehr relevant heraus. Sensitivitätsanalysen zeigen, daß diese Ergebnisse auf Veränderungen im Abfallinput wenig reagieren. Die Art der Bewertung von Langzeitemissionen hingegen kann die Bewertung der Resultate stark beeinflussen." Kritiker der TA Siedlungsabfall und der Schlackenablagerungen werden sich über die Aussagen in Abschnitt 5 Sensitivitätsanalysen besonders freuen. Dort heißt es u. a.:(5.2, letzter Abs.)"Es bleibt anzumerken, daß bei der Hochtemperaturverglasung das Risiko von zukünftigen Emissionen aus Deponien mit beträchtlichen ökologischen Auswirkungen vorhanden ist, was bei der mechanischen oder thermischen Separation mit anschließender Wiederverwertung nicht der Falls ist." Und unter 6.3 Schlußfolgerungen und Ausblick heißt es: "Die Deponierung verglaster Schlacke ist mit Unsicherheiten bezüglich künftiger Emissionen verbunden. Separationsverfahren (integriert oder als eigenständiges Modul) haben diesen Nachteil nicht."
Aber lesen Sie die Veröffentlichung selbst, damit Sie nicht durch subjektive Auszüge auf eine falsche Fährte gelockt werden.
Krämer. Ludwig (1999) Bergversatz ist nach EU-Recht Abfallbeseitigung EntsorgungsPraxis (1999) Heft 7/8, Seiten 2-3
Dr. Ludwig Krämer, Leiter der Abteilung Abfallwirtschaft bei der Generaldirektion (GD) XI der EU-Kommission erläutert eingehend die rechtlichen Bindungen der EG Richtlinien für die Mitgliedstaaten, und leitet daraus sehr eindeutig ab, daß Bergversatz nach EU-Recht Abfallbeseitigung ist, woran man sich auch in Deutschland halten muß. Er betont außerdem, daß auch die EU-Deponierichtlinie das Verbringen von Abfall unter Tage als Beseitigung einordnet. Das sei eine eindeutige Festlegung des Gesetzgebers.
Hans Wallmann (1999) Europarecht: Rechtsakte der Gemeinschaft - Einflußmöglichkeiten der Länder und des Europäischen Parlamentes, Müll und Abfall (1999) Heft 8 S. 487-489
Kossakowski, Michael (1999) Chancen und Risiken für Mediation in Genehmigungsverfahren,
Müll und Abfall (1999) Heft 8 S. 483-486
Winzeler, R., Flury Andreas und Taverna, Ruedi,1999 Anforderungen an eine künftige Abfallwirtschaft,
MuA (1999) Heft 7, Seite 404-411
Dahm, H.K., Theis, R.-H., Sonderabfallwirtschaft im Saarland, MHB Müllhandbuch Lfg. 7/99 Kennziffer 8065
Nöthe, M.; 1999, Erfahrungen mit neuen Vorgaben des Abfallrechts, EntsorgungsPraxis (1999) Heft 6, Seite 42-45
Firnhaber, R. B.; 1999 (Bericht von der IFAT 99) Dornenreicher Weg zur Harmonisierung der europäischen Abfallwirtschaft EntsorgungsPraxis (1999) Heft 6, Seite 4-5
Imholz, R., 1999 Begriff Siedlungsabfall - Folgerungen aus einem Bundesgerichtsurteil, BR Baustoff Recycling + Deponietechnik (1999), Heft 6, Seite 53-54
Entscheidung des schweizerischen Bundesgerichts im Sommer 1998
Walter, S., Huba, R. P., 1999 Betriebliche Ökobilanzierung in der Entsorgungswirtschaft - Erfahrungen aus einem Rheinland-Pfälzischen Pilotprojekt, MuA (1999), Heft 6, Seite 344-353
Die einfache Gleichung "Mehr Umweltschutz = Höhere Kostenbelastung" stimme für viele Betriebe der Entsorgungswirtschaft nicht. Betriebliche Ist-Analysen der Stoff- und Energieflüsse seien wesentliche Bestandteile der Umsetzung von Umweltmanagementsystemen. Berichtet wird über ein Pilotprojekt, das in den Jahren 1997 bis 1998 durchgeführt wurde.
Stellvertretend für die Ökobilanzierung im Deponiebereich haben sich am Pilotprojekt beteiligt: Entsorgungsbetriebe Speyer (EBS), Zweckverband Abfallwirtschaft Kaiserslautern (ZAK), Westerwald-Abfallwirtschaftsbetrieb (WAB).
In einer Zusammenfassung der Zwischenergebnisse heißt es: "Die betriebliche Ökobilanzierung ist ein gutes Instrument, um die aktuelle Umweltsituation, die z. T. erheblich von veralteten technischen Problemlösungen beeinflußt ist, beurteilen zu können und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Auf der anderen Seite lassen sich zwischenbetriebliche Vergleiche nur mit großen Schwierigkeiten realisieren, da sich die Betriebe in bezug auf betriebliche Tätigkeiten und technische Ausrüstung [z.B. haben die Deponien von EBS und ZAK keine Basisabdichtung, und die Deponie von WAB nur zu 50%] stark unterscheiden. Im Gegensatz zu den anderen Entsorgungsbereichen, bei denen die betriebliche Tätigkeit direkt verglichen werden kann, eignet sich die betriebliche Ökobilanzierung im Deponiebereich deshalb in erster Linie als Ausgangsbasis für interne Verbesserungsmaßnahmen. Eine breitere Datenbasis wird die betriebliche Ökobilanz zu einem effektiven überbetrieblichen Gradmesser werden lassen."
Mein Kommentar: Wieder ein Hinweis, warum die Anforderungen an Deponien in der TASi so gestellt worden sind und nicht anders, allgemeiner, schwächer.
Radde, Claus-André, 1999 Zukunft der Siedlungsabfallentsorgung in Deutschland - Wohin geht die Reise?, Umwelt Bd. 29 (1999), Nr. 5/6 - Mai/Juni, Seite 48-50
Besonders interessant, weil der Autor aus dem zuständigen Bundesumweltministerium kommt.
Rechberger, Brunner (1999) Auf Stoffbilanzen basierende neue Methode zur Verfahrensbewertung.
MuA 1999, Heft 3, S. 120-129