Über vieles, das ernst gemeint ist, kann man nur lachen. Aber vieles, über das man zunächst lacht, kann sehr ernst gemeint und vor allem auch richtig sein.
Auf dieser Seite wird dann und wann etwas veröffentlicht werden, daß mir als Lebenshilfe besonders geeignet scheint - nicht nur für mich, nein gerade auch für Sie.
Vielleicht haben Sie auch solch eine Lebenshilfe und sind bereit, andere daran teilhaben zu lassen. Wenn ja, dann schreiben Sie mir eine e-mail an info@deponie-stief.de
Zutaten
4/8 Pfund Butter 1/3 Dutzend Eier 6/25 Pfund Zucker 2x10-1 kg Mehl 25º Päckchen Backpulver (117 )1/2 Päckchen Vanillezucker |-1| Tassen Eierlikör 4 viertel Tassen Schokostreussel Zubereitung
Alle Zutaten mischen. Eine Kastenform mit Butter einreiben und anschließend mit Semmelbrösel ausschwenken.
Anschließend den Teig in die Form geben.Backen
Kuchen dann 1,14x10-4 Jahre bei 448º Kelvin backen.
Den Kuchen nicht sofort aus dem Ofen nehmen, sondern bei geöffneter Tür abkühlen lassen.Essen
Beim Essen hmmmmm ausrufen und an www.deponie-stief.de denken, überlegen, wie man die Beste aller Websites unterstützen kann – und es dann auch tun.
Planung ersetzt Zufall durch Irrtum
(Urheber unbekannt - aber viele praktische Erfahrungen scheinen die Aussage zu bestätigen)
[in Klammern Aussprachenhilfen]
Achterbahn: ein Zug für acht Personen
Album [All bumm]: Explosion des ganzen Universums
Auspuff [aus Puff]: Bordell geschlossen
dilemma: andere Schreibweise fur "die Schafe"
einwandfrei: ein Haus mit nur drei Wänden
fassade [fass ade]: nie wieder saufen
Feldherr: Mann auf der Wiese
fiskus [fies kuss]: bösartiges knutschen
diskus: disziplinloses knutschen
geistesabwesend: Gespenstermangel
golfstrom: deutsche Autobahn
insekt: modischer Schaumwein
katastrophe [Kata Strophe]: Gedichtvers am Tag nach dem Rausch
Missverständnis [Miss Verständnis]: die schönste Psychologin
minimum [mini Mumm]: ganz kleiner Mut
Nähmaschine [Neemachine]: Gerät, dass die Arbeit verweigert
ohrfeige [Ohr feige]: Mensch der sich vor Ohren fürchtet
Schlafrock: sehr langweilige Musik
grüner Star: Joschka Fischer
Steuerknüppel: Waffe zur Eintreibung staatlicher Abgaben
Stuhlgang [Stuhl Gang]: Bande die auf Raub von Stühlen spezialisiert ist
taifun [Tai fun]: Spass in Bangkok
"Ordnung ist die Lust der Vernunft.
Unordnung die Wonne der Phantasie."
von Hans Clarin, Schauspieler
"Dank gebührt Denen,
die Nichts zu sagen haben,
und es dennoch für sich behalten."
Autor unbekannt.
Die Hirten, sie blasen. mir klingeln die Ohren,
oh Himmel, schon wieder wird Heiland geboren,
hab noch keine Geschenke, kann nachts nicht mehr schlafen,
Herr, hilf mir doch mal, so ich bete und zeter',
hab einmal Erbarmen und komm zwei Wochen später!
(Carmen Ruth)
Am Beispiel des Netzwerks "menschlicher Körper" wird erläutert, wie man sich in vielen Fällen auf einen Boss (Chef, Vorgesetzten) einigen kann.
Autor unbekannt. Ähnlichkeiten mit meinen ehemaligen Vorgesetzten sind rein zufällig.
pdf-Datei 19KB
Wer länger als fünf Stunden täglich Bildschirmarbeit leistet, kann gravierende gesundheitliche Probleme bekommen. Nicht nur körperliche Beschwerden, wie verspannte Schultern oder Kopfschmerzen sind die Folge, sondern auch geistige Beeinträchtigungen kann die lange Computerarbeit hervorrufen, berichten japanische Forscher im "American Journal of Industrial Medicine". Forscher von der University Chiba befragten mehr als 25.000 Büroarbeiter. Vor allem Befragte, die länger als fünf Stunden am Tag vor ihrem Bildschirm verbrachten, klagten über mentale Beschwerden wie Schlafstörungen, Teilnahmslosigkeit, Beklemmungen und Abneigung zur Arbeit zu gehen. Körperliche Symptome treten auch schon bei kürzeren Zeiträumen am PC auf, ergab die Studie.
Aus Berliner Morgenpost, 7.11.2002, Seite 10, Wissenswertes
Mein Kommentar:
Besonders schlimm ist es ja dann, wenn der oder die Betroffene die geistigen Beeinträchtigungen gar nicht mehr selbst wahrnehmen kann. Ich zum Beispiel denke immer noch, daß ich ganz gut drauf bin.
Die Studie ist aber sicherlich von großer Bedeutung:
Vorteilhaft ist: Sie bietet Gelegenheit für eine Fülle von Erklärungen für körperliche und geistige Gebrechen - für die die am PC arbeiten.
Nachteilig ist: Womit reden sich aber nun die PC Muffel aus?
Und außerdem: Gibt es eigentlich viele, die am Tage wirklich 5 Stunden arbeiten, außer am PC?
(07-Nov-2002)
Ein Ingenieur, ein Physiker, ein Chemiker und ein Informatiker sitzen zusammen in einer Besprechung. Plötzlich fängt der Papierkorb an zu brennen. "Brutale Gewalt hilft immer", ruft der Ingenieur, "wir müssen kräftig dagegen treten." Der Physiker hat eine bessere Idee: "Wir kühlen das Material so weit herunter, daß die Zündtemperatur von Papier unterschritten wird." "Ach was", widerspricht der Chemiker, "wir entfernen allen Sauerstoff aus dem Raum, dann erstickt das Feuer." Währenddessen rennt der Statistiker eifrig hin und her und steckt immer neue Papierstapel in Brand. "Was soll das denn?" wollen die anderen wissen. "Ich verbessere erst mal die Größe der Stichprobe", sagt der Statistiker.
Und noch einer
Drei Statistiker gingen auf Kaninchenjagd: Der eine schoß zehn Zentimeter links vorbei, der andere zehn Zentimeter rechts, der dritte aber rief: "Treffer"!"
(Aus dem Zusammenhang gerissen, aus "Hundertprozent" FAZ 17. Okt. 2002, Nr. 241, Seite 33 (echt))
GESCHENKE
Ein Mensch, der was geschenkt kriegt, denke:
Nichts zahlt man teurer als Geschenke
Eugen Roth
(06-Dez-2001)
WAT ist eines der in Berlin am häufigsten gebrauchten Wörter.
Lesen Sie mehr
(08-Jul-2001)
oder: Warum wir IT-Spezialisten, und künftig auch Ingenieure und Naturwissenschaftler aus dem Auslang benötigen. mehr ...
Im Zusammenhang mit dem Begriff "Planung" ist vielleicht eine 'Definition' von R. Nef : von Bedeutung für manche Ergebnisse bei abfallwirtschaftlichen Maßnahmen - nicht nur beim Deponiebau:
Planung ist die Ersetzung des Zufalls durch den Irrtum.
Dem Zufall sind wir aber schutzlos ausgeliefert,
während wir als Planende die Möglichkeit haben,
vom größeren zum kleineren Irrtum fortzuschreiten.
In einem Leserbrief an die FAZ vom 15. Febr. 2000 teilt ein Leser mit, wie er sich gegen das Erstarken des Rechtsradikalismus in Österreich wehren will
Nicht mehr in Österreich Wintersport zu betreiben - wie von einem belgischen Minister gefordert (F.A.Z. vom 4. Februar) - fällt mir nicht schwer, da ich nicht Ski fahre. Aber ich werde keine Sachertorte mehr essen oder Wiener Schnitzel. Ich werde keine Konzerte der Wiener Philharmoniker mehr anhören; in meinem Besitz befindliche CDs habe ich bereits im Restmüll entsorgt. Einem Bekannten mit Nachnamen Österreicher habe ich mitgeteilt, dass ich die Verbindung abbrechen werde. Schade, er ist ein netter Mann; aber was sein muss, muss sein. Ach ja, und Wiener Walzer werde ich auch nicht mehr tanzen, nicht mal mehr linksrum. Ich hoffe damit einen effektiven Beitrag zu leisten, um einem Erstarken des Rechtsradikalismus in Österreich entgegenzuwirken. O. B., Leonberg
Frage: Sollten aus dieser Website alle Hinweise auf Österreich gelöscht werden, sollte die Österreichische Deponieverordnung unbeachtet bleiben, bis sich Österreich wieder so benimmt, wie es der [....] gefällt?
Helfen Sie mir. Schreiben Sie mir.
aus der FAZ vom 15. Febr. 2000, Seite BS 1 Chronik
Als hätten wir's geahnt: Fünfzehn Prozent der Führungskräfte in Deutschland, auch Manager genannt, sind wegen der Belastung am Arbeitsplatz, auch Stress genannt, gesundheitlich in Gefahr. Auf dieses Problem hat der Psychologe Professor André Büssing von der Technischen Universität München am Montag in Berlin hingewiesen. Befragt hatte er 85 Führungskräfte eines Unternehmens der Elektrobranche. Die wussten zumeist gar nichts von ihren Schwierigkeiten, ihrem großen Problem, ja ihrer schwierigen Problematik. Sie fühlten sich ausgeglichen, tatkräftig, wenig gereizt, null problemo. Das Problem ist aber nach Büsing, dass die Führungskräfte ihre Probleme in problematischer Weise gar nicht als Problem wahrnehmen.
Anmerkung: Ist der Professor vielleicht falsch verstanden worden? Aber wer hatte noch nicht das Problem, einen Professor nicht oder falsch verstanden zu haben? Wer hilft bei dieser Problemlösung?
Indem man über andere schlecht redet,
macht man sich selbst nicht besser.
Konfuzius um 551 - 471 v. Chr.
Hatten Sie eine gute Idee für eine Veröffentlichung? Und ist es Ihnen doch nicht so gelungen, wie Sie es eigentlich beabsichtigt hatten? Lesen Sie in dem nachstehenden Gedicht, woran es gelegen hat.
Arbeiter der Stirn
Ein Mensch sitzt kummervoll und stier
Vor einem weißen Blatt Papier.
Jedoch vergeblich ist das Sitzen-
Auch wiederholtes Bleistiftspitzen
Schärft statt des Geistes nur den Stift.
Selbst der Zigarre bittres Gift,
Kaffee gar, kannenvoll geschlürft,
Den Geist nicht aus den Tiefen schürft,
Darinnen er, gemein verbockt,
Höchst unzugänglich einsam hockt.
Dem Menschen kann es nicht gelingen,
Ihn auf das leere Blatt zu bringen.
Der Mensch erkennt, daß es nichts nützt,
Wenn er den Geist an sich besitzt,
Weil Geist uns ja erst Freude macht,
Sobald er zu Papier gebracht.
Kennen Sie jemanden, auf den das Gedicht zutrifft? Dann rufen Sie ihn/sie doch an, und lesen ihm/ihr das Gedicht vor.
Manager
Ein Mensch wird alle Tage kränker:
Nur noch Betriebs- und Wagenlenker,
Lebt er dahin, teils seelenhastig,
Teils leibträg, ohne Heilgymnastik.
Was hat er Wichtigs zu erledigen!
Vergebens Frau und Freunde predigen,
Daß er auf die Gesundheit seh
Und, wenn schon nicht in Urlaub geh,
Ein bißchen laufe, schwimme, turne -
Zu spät: der Rest kommt in die Urne;
Der Schlag, just vor der Unterschrift
Des letzten Briefs den Menschen trifft.
Die Sekretärin, noch hienieden,
Schreibt drunter: nach Diktat verschieden.
aus Eugen Roth: Der letzte Mensch
Jeweils zum Jahresende bemühen sich die meisten von uns, im neuen Jahr vieles besser zu machen. Eines von den vielen besser zu machenden Dingen ist zweifellos die Terminplanung. Dabei ist uns nicht bewußt, daß diese gar nicht in unserer Macht steht, sondern, daß wir hoffnungslos irgendwelchen Menschheits-Genen ausgeliefert sind. Woher wüßte sonst Eugen Roth, wie es mir und Dir Jahr für Jahr wieder geht.
Für mich wird dieses kleine Gedicht jedenfalls hiermit als Generalentschuldigung für alle Terminversäumnisse zur Kenntnis gegeben.
Der Termin
Ein Mensch, der sich, weils weit noch hin,
Festlegen ließ auf den Termin,
Sieht jetzt, indes die Wochen schmelzen,
Die schwere Last sich näher wälzen,
Er sucht nach Gründen, abzusagen,
Er träumt, noch in den letzten Tagen,
Wie einst als Schulbub, zu entwischen:
Ein schwerer Unfall käm dazwischen ...
Umsonst - es bleibt ein leerer Wahn:
Der schicksalsvolle Tag bricht an! -
Und geht dann doch vorüber, gnädig.
Der Mensch ist froh, der Sorgen ledig,
Er schwört er hab daraus gelernt -
Doch wie sich Tag um Tag entfernt,
Hat Angst und Qualen er vergessen -
Und läßt sich unversehens pressen
Zu noch viel scheußlicherm Termin -
Denn es ist weit und weit noch hin.
Eugen Roth: Der letzte Mensch
Vor und bei der Antragstellung von Forschungsvorhaben, aber auch bei der Beurteilung von Forschungsergebnissen tauchen manchmal Zweifel auf, ob man das Richtige forschen will bzw. ob man das richtige Vorhaben gefördert hat. Eine kleine Hilfe zur Bewertung von Anträgen und Forschungsergebnissen kann vielleicht die nachstehende zusammenfassende Bewertung eines Forschungsvorhabens geben.
Frankfurter Allgemeine Zeitung Mittwoch, 5. April 1995, Nr. 81 / Seite N l
Schneeforschung
Zum Glück ist die Schneedecke, die sich vergangene Woche über weite Teile Deutschlands gelegt hatte, wieder verschwunden. Schnee ist nämlich ein Risiko. Erst die Wissenschaft verdeutlicht uns, welche Gefahren in ihm stecken. Weithin bekannt sind nur die Tücken, die der Schnee in der alltäglichen Erfahrung offenbart. Liegt er auf dem Bürgersteig, kann man auf ihm ausrutschen, türmt er sich auf dem Dach, fällt er womöglich jemandem auf den Kopf. Viele Menschen veranlaßt dies, nach Schneefällen zur Schaufel zu greifen. Gerade das kann ein großer Fehler sein. Das haben Wissenschaftler jetzt in einer bemerkenswerten Studie nachgewiesen. Schnee ist nicht nur weiß, sondern auch schwer. Daher keimte der wissenschaftliche Verdacht, beim Schaufeln könne sich der Herzschlag erheblich erhöhen, zumal bei körperlich wenig trainierten Menschen. Die These konnte durch direkte Messungen bestätigt werden. Ihre wahre Bedeutung gewinnt die Studie, die in sicherem Abstand vom l. April in einer renommierten internationalen Fachzeitschrift publiziert wurde, durch Einbeziehung eines elektrischen Schneeräumgerätes. In methodisch einwandfreien Untersuchungen gelang den Forschern der Nachweis, daß Puls und Blutdruck nicht so stark steigen, wenn anstelle der Schaufel die Maschine benutzt wird. Forschungen solcher Art machen Mut. Sie zeigen, daß sich die Wissenschaft nicht in der Suche nach Elementarteilchen und Genen verliert. Vielmehr schreitet die wissenschaftliche Durchdringung des Alltags zügig voran. Das eröffnet ungeahnte Forschungsfelder. Zum Beispiel ist im vorliegenden Fall noch nicht geklärt, inwieweit bei Verwendung der Schneeräummaschine das verringerte Risiko eines Herzschlags durch die Gefahr eines Stromschlags ausgeglichen wird. Solange darüber keine wissenschaftliche Studie vorliegt, sollte man besser warten, bis der Schnee von selbst dahinschmilzt. R.W.