Nutzen Sie die Links um aktuelle Informationen zu finden. Insbesondere unter Zwischenlager > Veröffentlichungen findet man häufig Aktualisierungen
Das Thema "Zwischenlager" ist (nicht mehr 25/01/2012) brandaktuell. Ich habe seit langem keine Berichte zum thema "Zwischenlager" gefunden.
Aber: das Thema Zwischenlager war einmal brandaktuell - insbesondere, weil für die nicht mehr auf Deponien angenommenen Abfälle keine Behandlungskapazitäten zur Verfügung stehen, die in MBA behandelten Abfälle die Prüfungen nach der Vorrotte nicht bestehen, die heizwertreichen Fraktionen nicht abgesetzt werden können, weil keine Abnehmer verfügbar sind, weil die verfügbaren Abnehmer zu teuer sind .
Wie steht es um den Brandschutz in Zwischenlagern? Wieviele Zwischenlager es wo gibt, ist offenbar schwer festzustellen. Offizielle Angaben der zuständigen Länderbehörden oder der LAGA habe ich bisher nicht finden können.
Eigene Recherchen, bei denen mir auch freundlicherweise geholfen wurde, führten zu den tabellarisch zusammengestellten Daten > zur Statistik und zu Hinweisen auf Veröffentlichungen
Es gibt immer mehr Informationen. Nutzen Sie die Links zu den Seiten, die besonders interessieren. Besonders oft gibt es neue Informationen im Bereich Veröffentlichungen
Zum Thema findet man einige Hinweise unter
http://www.deponie-stief.de/verschiedenes/zwischenlager/zw_brandschutz.htm
Im Notfall-Zwischenlager der MEAB in Schöneiche stinkt es, wird in der Märkischen Allgemeinen Zeitung von 20.03.2007 mitgeteilt:
Mit Biopuster und schneller Eingreiftruppe gegen Deponie-Gestank, schreibt ein Frank Pechhold.
Obwohl im Text steht, daß es aus dem Notfallzwischenlager der MEAB in Schöneiche stinkt, meint Pechhold offenbar, daß "Deponie-Gestank" geeigneter für eine Schlagzeile ist. Wer kann sich eigentlich daran erinnern, daß eine Deponie gestunken hat?
Presseerklärung der DGAW vom 19.02.2007
In einer gemeinsamen Veranstaltung mit der DECHEMA befasste sich die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW e.V.) am 08.02.2007 in Frankfurt mit den Zukunftswegen der Abfallentsorgung.
In seinem Beitrag über die Zukunft der biologischen Abfallbehandlung bezeichnete Prof. Gerhard Rettenberger von der FH Trier die derzeit an MBA Anlagen aufgetretenen Probleme als vorübergehend und beherrschbar und für neue technologische Entwicklungen nicht außergewöhnlich. "Elchtesteffekte" seien leider nicht vermeidbar. Auch die Kompostierung sei ein Selbstläufer und habe ihren Stellenwert bei der Humussicherung. Eine Nutzung der Bioabfälle als Ersatzbrennstoffe sei nicht immer technisch sinnvoll und unter Umweltgesichtspunkten nicht immer die günstigste Alternative.
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Schließlich untersuchte Thomas Obermeier, wie sich die aktuelle Entsorgungslandschaft darstellt. Hierbei stand die Frage nach dem Erfordernis von Zwischenlagerkapazitäten im Mittelpunkt seiner Erörterungen. Trotz Exporten vor allem in skandinavische und osteuropäische Länder können die Abfälle bzw. Sekundärbrennstoffe mit den existierenden Kapazitäten in Deutschland nicht vollständig verarbeitet werden, so dass Zwischenlagerkapazitäten erforderlich sind und auch existieren. Die tatsächlichen Kapazitäten seien öffentlich nicht bekannt, da sie auch teilweise stark zerstreut, bis hin zu einzelnen Containern auf Betriebsgeländen, seien. Verschiedene Szenarien zeigten, dass trotz eines Booms neuer EBS Projekten die Zwischenlager wohl erst nach 2010 bis 2012 verschwunden sein werden.
In der Diskussion nannte es Rettenberger eine Illusion zu glauben, man könne auf Zwischenlager verzichten. Bei den Schwankungen im Abfallanfall müsste ansonsten die Kapazitäten in der Spitze über 20 % über dem Durchschnittswert liegen, was aber derzeit aus Kostengründen von niemandem gewollt würde.
Die vollständige Presseerklärung unter www.dgaw.de
25-Jan-2012